7 Wonders: Das Brettspiel

7 Wonders ist eine Art Aufbauspiel, dass sich um Weltwunder und bedeutende Zeitalter der Geschichte dreht. Es ist taktisch, von Partie zu Partie sehr abwechslungsreich und die Art von Brettspiel, die man gerne öfter spielen würde. Nicht überzeugt? 7 Wonders war unter anderem Kennerspiel des Jahres 2011. Und ist durch seine Erweiterungen „Babel“ oder „Duel“ immer neu erfunden wurden.

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7 Wonders – Spielidee

Eine Spielpartie „7 Wonders“ setzt sich immer aus drei Zeitaltern zusammen. Während dieser Zeitalter leitet man die Regierungsgeschäfte einer der sieben großen Städte bzw. Zivilisationen der antiken Welt. Als Hilfe stehen einem Spieler die Ressourcen der eigenen Ländereien zur Verfügung. Sie unterstützen den Spieler den Fortschritt anzukurbeln, Handelsbeziehungen aufzubauen und letzten Endes militärische Überlegenheit zu erlangen. Nach dem dritten Zeitalter werden die Siegpunkte aller Spieler zusammengezählt. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Übrigens: Das Spiel ist für drei bis sieben Spieler ausgelegt.

7 Wonders – Spielablauf

Wie bereits angedeutet existieren pro Spiel drei einzelne Zeitalter. Jedes Zeitalter besteht wiederum aus sechs Runden. Zu Beginn eines jeden Zeitalters erhält jeder Mitspieler sieben Handkarten. Pro Runde wird nun von jedem Spieler gleichzeitig eine der sieben Handkarten ausgespielt. Der Spielablauf kann dabei in drei Schritte unterteilt werden.

Schritt 1: Die Spieler sehen sich ihre Handkarten genau an, wählen eine der Aktionskarten und legen sie verdeckt vor sich ab. Erst wenn jeder Spieler sich für eine Kart entschieden hat, werden diese aufgedeckt.
Schritt 2: Für jede Karte existieren drei verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Beispielsweise kann das darauf abgebildete Gebäude errichtet werden, indem der Spieler die ausgespielte Karte offen in die Stadt des Spielers legt. Doch Achtung: Ein Spieler kann niemals zwei identische Gebäude errichten! Weiterhin kann der Bauabschnitt eines Wunders vollendet werden. Dabei wird die noch zugedeckte Karte unter das Spielbrett des Wunders geschoben. Die letzte und dritte Nutzungsmöglichkeit ist dann die einfachste: Der Spieler legt die Karte verdeckt ab und erhält drei zusätzliche Münzen.
Schritt 3: Die Spieler geben eine Karte an ihre Mitspieler weiter. Dabei unterscheidet sich die Richtung von Zeitalter zu Zeitalter (1. Im Uhrzeigersinn; 2. Gegend den Uhrzeigersinn; 3. Im Uhrzeigersinn). In der sechsten Runde jedes Zeitalters wird die letzte Karte nicht weitergegeben, sondern verdeckt abgelegt.

Nach der sechsten Runde ist ein Zeitalter beendet. Doch damit geht es nicht postwendend ins nächste Zeitalter: Vorher sind militärische Konflikte zu lösen. Dazu vergleicht jeder Mitspieler die Anzahl an Schild-Symbolen auf seinen roten Militärkarten mit denen der Mitspieler der Nachbarstädte. Nach der Abrechnung der Kämpfe, erhalten die Spieler hier zusätzliche Punkte. Punkte die neben den gesammelten Münzen, Weltwundern, Profanbauten, Handelsgebäuden, Gilden und Forschungsgebäuden in die Gesamtwertung einfließen.

7 Wonders – Fazit

7 Wonders ist ein anspruchsvolles Brettspiel und es dauert mindestens einen Durchgang, bis man es wirklich verinnerlicht hat. Lernzeit die sich letzten Endes bezahlt macht. Das Spiel macht gemeinsam sehr viel Spaß und der Ausgang des Spiels unterscheidet sich von Partie zu Partie deutlich, was unter anderem an den sieben freiwählbaren Zivilisationen pro Partie liegt. Wir zeigen uns überzeugt vom Kennerspiel 2011 und empfehlen es guten Gewissens weiter.