Carcassonne: Das Brettspiel

Carcassonne ist ein pfiffiges Legespiel für 2 bis 5 Spieler. Es ist im klassischen Sinne zwar kein Brettspiel, aber es reicht schon ziemlich nah heran. Da es heutzutage beinah als Spieleklassiker gilt, haben wir uns dem Spiel trotzdem einmal angenommen und es genauer unter die Lupe genommen. Namensgeber des Spiels ist übrigens die südfranzösische Stadt Carcassonne, welche etwa 70 km nordwestlich von Perpignan liegt.


Carcassonne – Spielidee

Beim Klassiker Carcassonne machen sich die Spieler auf den Weg um in den Städten, auf Straßen, auf den Wiesen und in Klöstern rund um die bekannte Stadt ihr Glück zu machen. Kern des Spiels ist die eigene Entwicklung der Landschaft (bzw. das Auslegen des Spielfelds) so wie der geschickte Einsatz der eigenen Gefolgsleute. Gefolgsleute sind Spielsteine – sie können als Wegelagerer, Ritter, Bauern oder Mönche eingesetzt werden. Ziel des Spiels ist es Zug um Zug Landschaftskarten auszulegen, sie mit Gefolgsleuten zu besetzen und somit mehr Punkte zu ergattern als die Gegenspieler.

Carcassonne – Spielablauf

Zu Beginn wird die beigelegte Startkarte offen in die Mitte des Tisches gelegt. Die restlichen Landschaftskarten werden werden gemischt und in mehreren Stapeln verdeckt auf dem Tisch platziert. Immer zugänglich sollte auch die Wertungstafel sein. Mit ihrer Hilfe wird stets der Punktestand der Spieler aktualisiert und visualisiert. Als Zählstein dient einer der Spielsteine (Gefolgsleute). Alle weiteren Gefolgsleute einer Farbe werden den jeweiligen Spieler in der gewählten Farbe ausgehändigt. Sie dienen zu Spielbeginn als Vorrat. Der Spielablauf ist immer derselbe und beginnt mit dem jüngsten Spieler.

Schritt 1: Der Spieler, welcher an der Reihe ist, muss eine neue Landschaftskarte aufnehmen und anlegen.
Schritt 2: Danach kann der Spieler einen eigenen Gefolgsmann aus dem Vorrat auf die soeben gelegte Karte setzen.
Schritt 3: Entstehen durch das Anlegen der letzten Karte fertige Straßen, Städte oder Klöster, müssen die drauf folgend gewertet werden.

Das Spiel ist erst beendet, wenn die letzte Landschaftskarte ausgelegt wurde. Daraufhin folgt die sogenannte Schlusswertung. Dazu werden zuerst alle nicht fertigen Straßen, Städte und Klöster mit einem Punkt gewertet. Für eine fertige Stadt gibt es, unabhängig von ihrer Größe ganze 3 Punkte. Doch Achtung: Die Wertung ist abhängig von den umliegenden Wiesen. Hier ist es wichtig, wer die meisten Bauern in dieser Gegend platziert hat. Doch das soll an dieser Stelle nur eine der Wertungsregeln beschreiben. Eine komplette Beschreibung der Auswertung würde den Rahmen in unserem Test ein weig sprengen.

Carcassonne – Fazit

Auch wenn man sich zu Beginn erst einmal ins Spiel Carcassonne und dessen Auswertung einfinden muss, macht es doch Spaß die einzelnen Landschaftskarten miteinander zu kombinieren, Spielern das Land vor der Nase wegzuschnappen und sich taktisch zu beweisen. Es ist also für uns kein Wunder, dass Carcassonne damals zum Spiel des Jahres 2001 gekürt wurde. Es ist auf jeden Fall ein Gesellschaftsspiel, dass nicht im Spieleschrank fehlen sollte.