Der eiserne Thron: Test

Der eiserne Thron ist die Umsetzung der beliebten Serie „Game of Thrones“ bzw. der Bücher von George R. R. Martin als Brettspiel. Die Spielidee ist eng mit der Handlung der Bücher verknüpft, lässt aber nicht nur das Herz von Fantasy-Fans höher schlagen. Es handelt sich um eine gelungene Umsetzung, die in Punkto Regeln aber erst einmal einiges abverlangt. Aber eins vorweg: Es lohnt sich allemal.

Der eiserne Thron – Spielidee

Eines der besten Brettspiele heißt „Der eiserne Thron“. Die Handlung spielt auf dem erfundenen Kontinent Westeros, der bereits aus den Romanen „Das Lied von Eis und Feuer“ bekannt ist. Die Spieler sind Vertreter von einem der Adelshäuser und versuchen in maximal zehn Runden Burgen und Festungen zu erobern, um zu gewinnen. Ein Spieler muss sieben Gebiete kontrollieren, um als Sieger des Spiels hervorzugehen. Das Spiel „Der eiserne Thron“ ist mehr als eine reine Kampfhandlung. Die einzelnen Adelshäuser verfügen über unterschiedliche Einflussmöglichkeiten und Eigenheiten.

Der eiserne Thron – Spielablauf

In mehreren Phasen wird jede der maximal zehn Runden gespielt. Eine Ausnahme ist die erste Runde, die mit der Westeros-Phase startet. Von drei Kartenstapeln werden die obersten Karten gezogen und ausgeführt. Diese Karten bringen Ereignisse zum Laufen, die den Verlauf des Spiels prägen und die Planungs- und die Aktionsphase beeinflussen.
Im beliebten Brettspiel „Der Eiserne Thron“ wird die Reihenfolge der Spieler vorher nicht festgelegt, sondern mittels der drei Einflussleisten Thronfolge, Lehen und Königshof geregelt. Die Westeros-Phase erzeugt ein gutes Timing und Risiko.

Die Planungsphase: Wurden die Karten gespielt, beginnt die zentrale Phase des Spiels, in der eine gut durchdachte Planung gefordert ist. Mit Befehlen, wie beispielsweise Marsch oder Verteidigung, sowie Unterstützen, Überfall und Machtzuwachs werden Pläne realisiert. Das Spiel “Der Eiserne Thron” ermöglicht zusätzlich Absprachen. Wer auf wessen Seite steht, offenbart die Aktionsphase, in der die Bündnisse aufgedeckt werden.

Die Aktionsphase: Nach der Planung, startet die finale Aktionsphase, welche mit der Ausführung der Überfallbefehle beginnt. Danach bewegen sich große Heere und kleine Einheitenverbände verschiedener Häuser und die Schlacht beginnt.

Der Kampf in Westeros: Das Spiel „Der Eiserne Thron“ basiert u.a. auf den sogenannten Hauskarten. Jeder Spieler hat zu Spielbeginn sieben verschiedene Hauskarten auf der Hand, die Charaktere zeigen. Das Haus Lannister zum Beispiel vertraut auf die Intrigen von Cersei und von den Kampffähigkeiten von Jamie. Jede Karte verfügt über eine Kampfstärke von Null bis vier und eine spezielle Fähigkeit. Die Spieler, die in viele Kämpfe involviert sind und ihre Hauskarten rasch ausspielen, profitieren.

Spielende: Sobald ein Spieler bei „Der eiserne Thron“ über sieben Städte oder Festungen verfügt, ist das Spiel sofort beendet. Nur ein taktischer Husarenritt kann den Sieg bedeuten und alle anderen Spieler verlieren. Erreicht in den zehn Runden keiner der Spieler einen Triumph, gewinnt das am besten platzierte Haus den Siegerplatz auf dem eisernen Thron.

Der eiserne Thron – Fazit

Das Strategiespiel „Der eiserne Thron“ ist sehr schön gestaltet und bietet eine perfekte Atmosphäre. Dieses spannende Spiel basiert auf einem bekannten und sehr detailliert ausgearbeiteten erfunden Hintergrund. Die verschiedenen Ausrichtungen der Adelshäuser und die sich daraus ergebenden Spielweisen bieten eine geniale Abwechselung. Dieses beliebte Spiel ist eindeutig für Vielspieler und Westeros-Fans geeignet. Familien mit älteren Kindern werden ebenfalls begeistert sein.