Spiel des Jahres 2012: Kingdom Builder

Das strategische Brettspiel Kingdom Builder wurde 2011 veröffentlicht und im darauffolgenden Jahr zum „Spiel des Jahres“ gekürt. Es ist für zwei bis vier Spieler angelegt und freigegeben ab acht Jahren. Die Spieldauer ist für etwa 45 Minuten pro Partie anberaumt.

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Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 Queen Games 6083 - Kingdom Builder, Spiel des Jahres 2012 321 Bewertungen 19,19 EUR

Kingdom Builder – Spielidee

Die grundlegende Idee des Brettspiels ist es, sein eigenes Königreich mit Siedlungen und Ortschaften zu kreieren und sich dabei gegen seine Mitspieler durchzusetzen. Wer am Ende seine Siedlungen nach den Vorgaben der drei gezogenen Kingdom Builder Karten (z. B.: Fischer, Bürger und Bauer) am strategisch geschicktesten errichtet bzw. platziert hat, erhält das meiste Gold und gewinnt somit das Spiel.

Kingdom Builder – Spielablauf

Bevor das Spiel beginnen kann, muss zuerst die Spielfläche – bestehend aus acht Quadranten – gemäß der Anleitung aufgelegt und zusammengesteckt werden, hierbei ist auf ausreichend Platz zu achten. Auf dem Spielfeld werden nun die Ortsfelder mit den entsprechenden Plättchen belegt und aus den insgesamt zehn verfügbaren Kingdom Builder Karten werden genau drei gezogen. Diese Auftragskarten gelten für alle teilnehmenden Spieler und geben Anweisungen darüber, wo und wieviele Siedlungen in welchen Gebieten errichtet werden sollen, um am Ende des Spiels dafür Gold zu erhalten.

Anschließend erhält jeder Spieler 40 Siedlungen (symbolisiert durch Häuser) in der Farbe seiner Wahl und zieht zusätzlich eine sogenannte Geländekarte vom Stapel. Ist man nun am Zug, so muss man die gezogene Geländekarte aufdecken und im entsprechenden Gebiet (z. b.: Wüste) drei Siedlungen erbauen. Am Anfang ist die Platzierung der Siedlungen noch frei wählbar, im späteren Spielverlauf muss man allerdings immer an bereits errichtete Siedlungen angrenzend „bauen“. Am Ende des Spielzuges wird eine neue Geländekarte gezogen und der nächste Spieler ist am Zug. Eine Besonderheit im Spiel sind Burgfelder, welche am Ende zusätzliche Punkte einbringen wenn man Siedlungen darauf platziert und Ortsfelder, welche einem bestimmte Vorteile verschaffen.

Das Spiel ist beendet, sobald einer der Spieler all seine Siedlungen verbaut hat, danach folgt die Schlusswertung. Hierbei wird nach den Vorgaben der drei zu Anfang gezogenen Auftragskarten ermittelt, wieviel Gold (sprich Punkte) jeder Spieler für seine Siedlungen bekommt. Auf der Punktetafel werden die Endergebnisse festgehalten. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

Kingdom Builder – Fazit

Kingdom Builder trägt zurecht den Titel „Spiel des Jahres“, denn es kombiniert strategische und unterhaltsame Elemente gleichermaßen. Das etwas aufwändige Spielprinzip mindert den Spaß daran keineswegs, sollte aber vor Spielbeginn gut einstudiert werden. Das Brettspiel lädt zu geselligen Abenden mit der Familie ein und fördert gleichzeitig auch das strategische Denkvermögen.