Mysterium: Das Brettspiel

Ein Geisterhaus, ein Mord und ein Rätsel das gelöst werden muss. Das Brettspiel „Mysterium“ verspricht einen spannenden Spielablauf bei dem Kombinationsgeschick gefragt ist. Wir haben das Spiel für euch getestet und bieten euch nachfolgend die wichtigsten Informationen.

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Mysterium – Spielidee

Wer ist der Mörder? Dies gilt es herauszufinden. Zieht man die richtigen Schlüsse aus den Hinweisen des Geistes des Verstorbenen so kommt man schließlich zur Lösung. Dabei schlüpfen die einzelnen Spieler in unterschiedliche Rollen. Ein Spieler ist der Geist, der die Lösung von Anfang an kennt und den anderen Spielern, den Spiritisten, Hinweise gibt, die diese dann richtig deuten müssen. Hierzu müssen sie kooperieren.

Mysterium – Spielablauf

Das Brettspiel „Mysterium“ ist ab einem Alter von zehn Jahren geeignet. Es werden zwei bis sieben Spieler benötigt. Empfehlenswert sind allerdings mindestens drei Spieler, da sonst die kooperative Komponente des Spiels zu kurz kommt.

Zu Beginn werden Karten mit unterschiedlichen Charakteren, Orten und Tatwaffen auf den Tisch gelegt. Jedem Spieler ist eine bestimmte Kombination von diesen Dreien zugeordnet. In der ersten Spielphase, dass aus bis zu sieben Spielrunden bestehen kann, gibt der Geist Visionskarten aus. Diese müssen die Spiritisten durch einen Austausch ihrer Gedanken deuten und ihre Spielfigur auf den vermuteten Charakter, Ort oder Tatwaffe setzen. Die Mitspieler können mit jeweils einer Hellsichtkarte beurteilen ob die Vermutung ihrer Meinung nach richtig oder falsch ist. Die Zeit dieses Entscheidungsvorgangs wird durch eine Sanduhr begrenzt und am Ende jeder Runde gibt der Geist bekannt ob die Vermutungen richtig waren. Wenn nicht folgt ein weiterer Durchgang mit Visionskarten.

Wurden in der ersten Phase alle Kombination richtig gelöst, so folgt eine zweite, in der sich der Geist für eine der vorigen Kombinationen entscheidet, die wieder gelöst werden muss. Nun erhalten die Spieler verdeckt so viele Hinweiskarten wie sie Hellsichtkarten in der ersten Phase von ihren Mitspieler erhielten. Gewonnen ist das Spiel, wenn sich die Mehrheit der Spieler für die richtige Kombination entscheidet.

Mysterium – Fazit

Als einziger Kritikpunkt des Brettspiels „Mysterium“ lässt sich anmerken, dass das Spiel nur eine begrenzte Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten bietet. Was bei vielmaligem Durchläufen zu ähnlichen Szenarien führen kann.

Nicht zu unrecht gehört „Mysterium“ zu den besten Brettspielen. Es ist ein spannendes Kooperationsspiel, bei dem man nur mit der Hilfe der anderen Spirituisten weiterkommt. Besonders positiv ist also, dass es nicht darum geht gegeneinander zu spielen, sondern miteinander. Nur so sind am Ende entweder alle Gewinner oder alle Verlierer. Schön ist auch die optische Präsentation sämtlicher Zubehörteile, mit deren Hilfe es nicht schwer fällt sich in seine zugewiesene Rolle zu versetzen.