Spiel des Jahres 2011: Qwirkle

Wenn man auf der Suche nach einem spaßigen, einfachen, aber dennoch fordernden Brettspiel ist, dann kommt man an „Qwirkle“ nicht vorbei. Und nicht nur das – trotz seines eigenwilligen Namens war das Spiel sogar Spiel des Jahres 2011. Ein genauerer Blick darauf lohnt sich also.

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Schmidt Spiele 49311 Qwirkle, Legespiel Schmidt Spiele 49311 Qwirkle, Legespiel 753 Bewertungen 22,99 EUR

Qwirkle – Spielidee

Die Idee des Spiels aus dem Hause Schmidt ist es, Reihen aus Steinen mit gleicher Farbe oder mit gleichem Symbol zu bilden, um Punkte zu erzielen. Es gibt 108 Spielsteine in insgesamt sechs Farben und Formen. Jeder Stein ist insgesamt dreimal in gleicher Farbe und Form vertreten. Wer die meisten Punkte gesammelt hat, sobald der letzte Spielstein gelegt wurde, gewinnt das Spiel.

Qwirkle – Spielablauf

Jeder Spieler zieht vor Beginn des Brettspiels 6 Steine aus einem Beutel. Nachdem abhängig von den gezogenen Steinen die Spielreihenfolge festgelegt wurde, legt der Startspieler seine zusammenpassenden Steine und eröffnet somit das Spiel. Im Uhrzeigersinn haben nun die Mitspieler eine dieser Möglichkeiten:
Sie legen einen oder mehrere Steine an bereits gelegte Steine an und ziehen anschließend so viele Steine nach, dass sie wieder sechs vor sich liegen haben, oder sie tauschen 1 bis 6 eigene Steine in Neue um. Beim Anlegen bilden zwei oder mehr Steine hintereinander eine Reihe. Eine Reihe besteht aus Steinen, die alle die gleiche Form oder Farbe aufweisen.

Reihen mit Steinen der gleichen Form müssen unterschiedliche Farben aufweisen, während Reihen, gebildet aus Steinen mit der gleichen Farbe unterschiedliche Formen haben müssen. Hierbei müssen die gelegten Steine immer an mindestens einer Stelle Kontakt zu einem bereits gelegten Stein haben.
Für einen abgeschlossenen Spielzug werden Punkte verteilt. Wer eine Reihe bildet oder ergänzt, erhält einen Punkt für jeden Stein in dieser Reihe, also auch einschließlich der Steine, die vorher bereits in der Reihe auslagen. Wem es gelingt, eine Reihe von sechs Steinen zu vervollständigen, bildet ein sogenanntes Qwirkle und erhält zusätzlich sechs Bonuspunkte. Anschließend werden wieder Steine nachgezogen, bis die eigene Hand 6 Steine hält.

Das Spielende wird eingeläutet, sobald der Steinebeutel leer ist. Die Spieler legen weiterhin Steine ab, ziehen aber nicht mehr nach. Das Spiel ist erst zu Ende, sobald ein Spieler seinen letzten Stein platziert hat. Dafür erhält er weitere sechs Bonuspunkte. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Qwirkle – Fazit

Qwirkle ist nicht nur ein gutes Familienspiel, es zählt auch bei den Kennern zu den Brettspielen, die man gerne öfters spielt. Das Spiel hat sehr viel Ähnlichkeit mit Scrabble und Rummikub und spielt sich mindestens genauso gut. Der erfolgreiche Spielspaß aus Amerika ist auch in Europa angekommen, da Qwirkle nicht nur Jung und Alt vereint, sondern dank einfacher Abläufe für Spannung bis zum Ende sorgt. Der Sieger der Auszeichnung „Spiel des Jahres 2011“ darf bei einem ausgiebigen Spieleabend mit Freunden oder der Familie auf keinen Fall fehlen.